Lieblingsbücher


Der Sammler | John Fowles | 2002

John Robert Fowles ist ein britischer Romanautor. Bei Bekanntwerden des Fall Kampusch wurde ursprünglich gemunkelt, dass dieses Buch im Zusammenhang stehen würde / könnte. Das wurde aber nie offiziell bestätigt und jeder der dieses Buch gelesen hat wird dies auch nicht tun. Es handelt sich hier um einen Mann der eine junge Studentin entführt und gefangen hält. Er will Ihre Liebe die er nie bekommt. Das außergewöhnliche an diesem Buch ist, dass es zwei Geschichten beinhaltet. Zum einen wird die Sichtweise der Studentin dargestellt und im zweiten Teil der des Entführers. Sehr gutes Buch, auch wenn es keine ganz leichte Abendlektüre ist.

Kurzbeschreibung:

Ein junger Mann, dessen größte Leidenschaft die Jagd von Schmetterlingen ist, gewinnt im Lotto. Nun kann er sich jeden Wunsch erfüllen - bis auf einen: den Besitz der schönen Kunststudentin Miranda.
Der Sammler
   

Foxworth Hall Saga (1-5) | V.C. Andrews | 1982-1988

Virginia Cleo Andrews  war eine außergewöhnliche US-amerikanische Bestsellerautorin. Diese Saga handelt um 4 Kinder die auf einem Dachboden eingesperrt wurden, weil dessen Mutter aus reiner Geldgier die Existenz leugnen wollte.

Kurzbeschreibung:
Von der Außenwelt abgeschlossen, vergessen von der Mutter, leben Cathy, Chris und die Zwillinge Carrie und Cory jahrelang im Halbdunkel eines Dachbodens. Die Mutter hält ihre eigenen Kinder von der Außenwelt fern, aus purer Geldgier. Sie wird nicht erben, wenn der Großvater von der Existenz seiner Enkel etwas erfährt ...

Foxworth Hall Saga


 
Für jede Lösung ein Problem | Kerstin Gier | 2008

Kerstin Gier ist eine dynamische deutsche Schriftstellerin die es schafft den Leser mit Ihrem witzigen und amüsanten Schreibstil zum Lachen zu bringen. Wobei es bei mir eher schon Lachkrämpfe bewirkt hat. Allein die Vorstellung sich umbringen zu wollen und allen Mal so schön ungeschminkt die Wahrheit mittels eines Briefes zu schreiben ist ja schon witzig. Das die Schlaftabletten doch nicht so wirkten und sie sich nun mit allen Briefempfänger rumschlagen muss, ist einfach witzig, frech und absolut lesenswert. Optimal für Flug, Urlaub oder Schwimmbad.

Kurzbeschreibung
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!
Für jede Lösung ein Problem


Schreie die keiner hört | Gitta Sereny | 1998

Gitta Sereny ist eine in Wien geborene britische Biographin. Die Schriftstellerin rollte in persönlichen Gesprächen mit Mary Bell den Fall nochmal auf. Es ist ein Buch passierend auf einem Tatsachenbericht das man nicht soeben mal schnell durchliest. Es ist ein Buch das an die Substanz geht und einen trotzdem nicht loslässt, vieles verstehen und nichts entschuldigen lässt.

Kurzbeschreibung:
1968 erschütterte ein Kriminalfall die englische Öffentlichkeit. Die zwölfjährige Mary Bell wurde wegen brutalen Mordes an zwei kleinen Jungen zu einer unbefristeten Freiheitsstrafe verurteilt. Die angesehene Journalistin und Schriftstellerin Gitta Sereny war damals im Gerichtssaal anwesend. Fünfundzwanzig Jahre später rollt sie im Gespräch mit Mary Bell, die mit ihrer Tochter irgendwo in England lebt, den Fall wieder auf. Auf beklemmende Weise wird deutlich, durch welch grauenhafte Erlebnisse das Mädchen damals zu seinem furchtbaren Tun getrieben wurde.

 

Schreie die keiner hört